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Im Mittelpunkt der kulturellen Angebote des IBZ steht unser Bestreben, der Dresdner Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich durch vielfältige Formen der Kunst und Kultur mit Sitten und Bräuchen anderer Völker vertraut zu machen und durch direkte Kontakte zu ausländischen Menschen. Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen zueinander zu gewinnen.
Dabei bemühen wir uns, durch auf Alter und Personenkreis abgestimmte Programme möglichst breite Schichten der Bevölkerung zu erreichen. Gleichzeitig wollen wir die kulturellen Aktivitäten der ausländischen Bürger sowie ihre Integration in unsere Gesellschaft fördern.
Entsprechend der jeweiligen kulturellen Bedürfnisse sowie finanziellen Möglichkeiten streben wir ein vielseitiges multikulturelles Programm an. Neben bewährten Veranstaltungsformen wie Länderabenden, Ausstellungen, Lesungen, Gesprächsrunden und Seminaren zu brisanten Themen, die von uns in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen sowie ausländischen Bürgerinnen organisiert und durchgeführt werden, verstärken wir unsere Bemühungen, ausländische Menschen bei der Selbstvertretung ihrer Interessen und Selbstdarstellung ihres Lebens und ihrer jeweiligen Kultur zu fördern und zu unterstützen.
Weitere Möglichkeiten, durch direkten Kontakt und gemeinsame Aktivitäten Menschen aus anderen Ländern kennen- und achten zu lernen, bieten unser internationaler Kinder- und Jugendtreff, der internationale Frauentreff "Mariposa" und der Club "Oase". Unsere Einrichtung verfügt außerdem über zahlreiche Kursanbebote.
Höhepunkte unserer interkulturellen Arbeit sind die jährlich in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen durchgeführten Interkulturellen Tage sowie die Gedenkveranstaltung für Jorge Gomondai in der Stadt Dresden.
Die „Literaturinsel“ im IBZ entwickelt sich zu einem speziellen Ort für sozialpädagogische Literatur zur Kinder- und Jugendarbeit und einer Informations- und Dokumentationsstelle zu Problemen von Rassismus und Gewalt. Themen wie Migration, Multikulturalität, politische sowie kulturelle Probleme der Dritten Welt und des Nord-Süd-Verhältnisses bilden einen Schwerpunkt. Außerdem ist in der kleinen Bibliothek eine Auswahl belletristischer Literatur internationaler Verfasser erhältlich; auch gibt es Kinderbücher, Zeitschriften, Wörterbücher und, in kleinem Umfang, fremdsprachige Literatur (vor allem in russischer, türkischer, ungarischer und französischer Sprache).
Im vergangenen Jahr führten wir
8 Vorträge (z.B. „Darfor-Konflikt und die Zukunft des Sudan“, „Brandherd Nahost“ mit der israelischen Menschenrechtsanwältin und Trägerin des alternativen Nobelpreises, Felicia Langer, zum letzten UNO-Bericht über menschlichen Entwicklung)
7 Ausstellungen mit ausländischen und deutschen Künstlern;
3 Länderabende (Russischer Winter; Kubanischer Abend, Kamerunischer Abend)
8 Filmabende und
5 Lesungen durch.
Hinzu kamen Konzerte (z.B. anlässlich unseres 15-jährigen Bestehens), unser Frühlingsfest und der Tag der offenen Tür im Übergangswohnheim so-wie Veranstaltungen des Kulturforums für Vernunft und demokratischen Dialog „Alnadwa“ in arabischer Sprache.
Außerdem wurden unsere Räume für Trommelkurse, Akkordeonunterricht, mexikanischen Tanz, die Proben des russischen Chors Kalinka und für lateinamerikanischen Tanz genutzt. Auch unser Fotozirkel setzte seine Arbeit unter Leitung von Rainer Vetter fort.
Für Fußballfans gab es wieder mehrere Gelegenheiten, ihrer Leidenschaft nachzugehen, z.B. beim 5. Jorge-Gomondai-Cup, das wir wieder gemeinsam mit dem DSC-Fanprojekt „100 Jahre Traditionsverein“ e.V. durchführten, sowie anlässlich des Internationalen Fußballturniers im Rahmen der Interkulturellen Tage, bei dem die lateinamerikanische Mannschaft als Sieger hervorging.
Ebenso bestand auch im letzten Jahr die Möglichkeit, in unserem Haus die deutsche, arabische sowie spanische Sprache zu erlernen.
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