Dresden-Gorbitz – eine Nachbarschaft des Willkommens?

Einladung zur Diskussion der Forschungsergebnisse

Seit 2017 steht Dresden-Gorbitz gemeinsam mit drei weiteren Stadtteilen aus dem Bundesgebiet im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes der Humboldt-Universität zu Berlin.
Ein zentraler Punkt des Projektes „Nachbarschaften des Willkommens – Bedingungen für sozialen Zusammenhalt in super-diversen Quartieren (NaWill)” ist, herauszufinden, welche Faktoren den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil stärken und welche Vorstellungen und Praktiken, Erfahrungen und Aushandlungsprozesse dabei eine Rolle spielen.
Hierzu werden vier Gebiete großer deutscher Städte (Hamburg-Eppendorf, Berlin-Kottbusser Tor, Stuttgart-Untertürkheim und Dresden-Gorbitz) im Vergleich untersucht, die sich entlang der Achsen sozioökonomischer und sozio-kultureller Diversität unterscheiden. In drei Phasen befragte ein Forschungsteam Institutionen und Initiativen vor Ort sowie etablierte Bewohner*innen und geflüchtete Nutzer*innen der Nachbarschaften. Praxispartner*innen aus den jeweiligen Städten unterstützten mit ihrer Expertise den gesamten Forschungsprozess.

Die Ergebnisse der Befragungen, aber auch daraus resultierende konkrete Handlungsempfehlungen präsentieren wir gemeinsam mit dem Forschungsteam der Humboldt-Universität zu Berlin am 03.02.2021 ab 16:00 Uhr in digitaler Form per zoom. Wir laden Sie herzlich zu dieser Präsentation sowie einer anschließenden Podiumsdiskussion ein.

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen die Einschätzungen der Ergebnisse für Dresden-Gorbitz sowie erste Überlegungen zur Umsetzbarkeit der erarbeiteten Handlungsempfehlungen.

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme und bitten um eine kurze Rückmeldung bis zum 01.02.2021 an Franziska Herz (email hidden; JavaScript is required). Den Link zum Zugang der Veranstaltung erhalten Sie dann per Email.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Berliner Institut für Migrationsforschung

Humboldt-Universität Berlin

 

Foto: Lydia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19301503

Auch im neuen Jahr: dringend Rechner gesucht!

Wir hoffen, dass der Weihnachtsmann gute Laune und mit Geschenken nicht gegeizt hatte. Falls jetzt ein neuer Laptop oder ein neues Netbook den Schreibtisch ziert und das alte Gerät (egal ob mit oder ohne Apfel) noch brauchbar ist, würden wir uns freuen, dieses zu für unser Rechnerprojekt bekommen. Wir setzen die Geräte neu auf und verteilen sie an Familien, die keine andere Möglichkeit haben, an entsprechende Technik zu gelangen. Insbesondere sind Schüler*innen auf diese Technik angewiesen, um am Homeschooling teilnehmen zu können.

Leider können wir aus Platzgründen momentan keine großen Standrechner annehmen (und auch keine Einzelteile, das ist einfach personell nicht machbar), deshalb suchen wir aktuell nur Laptops, Netbooks, o.ä.

Bitte beachten Sie, dass wir alle Daten auf dem Rechner unwiderruflich löschen! Bitte sichern Sie Daten, die Sie behalten möchten vor der Abgabe.

Melden Sie sich bei uns unter email hidden; JavaScript is required oder 0176 60 777 691

Danke!

Das Team der Bildungspatenschaften

Foto: Goni Riskin, flickr.com

Danke für die Unterstützung und ein gutes neues Jahr!

Liebe Freundinnen und Freunde des Ausländerrates,
nur noch wenige Stunden und dieses verrückte Jahr 2020 ist Geschichte. Unsere Hoffnung ist, dass das neue Jahr mehr glückliche Stunden für uns und alle anderen Menschen bereithält.

Wir schätzen uns glücklich, die neuen Herausforderungen gemeistert und unser Team zusammengehalten zu haben und gesund durch die Pandemie gekommen zu sein. Unsere Kolleg*innen haben alles gegeben, um unsere Klient*innen weiter gut zu betreuen, ob in der Kita, im Elterntreff, Jugendkeller oder in unseren Beratungsstellen. Wir konnten uns über viel Solidarität, aufmunternde Worte und auch finanzielle Spenden freuen. Unser Dank gilt allen Menschen, die uns unterstützt haben!

Auch wenn mit den beginnenden Impfungen ein Ende der Corona-Pandemie in Sicht ist, wird sich unsere Gesellschaft noch lange mit deren Folgen auseinandersetzen müssen. Für viele Menschen bedeutet die aktuelle Situation psychischen Stress und wirtschaftliche Unsicherheit. Nicht erst seit Dezember ist dies auch unseren Kolleg*innen in den beiden Beratungsstellen sowie in unseren Familienprojekten aufgefallen. Diese neuen Herausforderungen haben wir erkannt und werden uns ihnen stellen. Neue Projektideen dazu sind bereits in Planung.

Diese Ideen benötigen nicht nur das Engagement unserer Teams, sondern kosten auch Geld. Daher unsere Bitte: helfen Sie uns zu helfen! Mit einer Spende können Sie unsere Arbeit unterstützen – auch kleinere Beiträge sind hilfreich. Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Zuwendung und würden uns freuen, auch im nächsten Jahr gemeinsam für ein gerechtes und weltoffenes Dresden wirksam zu werden!

Im Namen des gesamten Teams wünschen wir einen guten Rutsch in ein (wirklich) gesundes Jahr 2021!

P.S. Wer noch einmal nachlesen will: unser großer Jahresrückblick ist unter diesem Link zu finden.

Foto: joemamabesser, flickr.com

Der große Jahresrückblick 2020

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und damit ein Jahr, das völlig anders verlief, als wir uns das eigentlich vorgestellt hatten. Statt weiter an unseren Projekten für ein lebenswertes und gerechtes Dresden zu arbeiten und vor allem: unseren 30. Geburtstag gebührend zu feiern, kam Corona und alles wurde anders. Dass der Ausländerrat trotzdem viel bewegt hat, wollen wir mit folgenden Rückblick zeigen.

Im Frühjahr kam mit der Pandemie auch der erste Lockdown und damit Einschränkungen für unsere Projekte. Ohne persönlichen Kontakt die Beratungsangebote oder die Betreuung von Jugendlichen aufrecht zu erhalten, ist gar nicht so einfach. Glücklicherweise reagierten unsere Teams schnell und verlegten ihre Angebote ins Digitale: mittels Videochat und E-Mail konnten wir den Draht zu den von uns betreuten Familien halten, Beratungen für Asylsuchende wurden telefonisch durchgeführt oder selbst Bastelstunden und Treffen im Videochat organisiert.

Besonders stolz waren wir darauf, die ersten Übersetzungen der neuen behördlichen Allgemeinverfügungen zu Corona in über 20 Sprachen zu veröffentlichen – schneller als das Land Sachsen. Die Übersetzungen wurden von Ehrenamtlichen aus aller Welt geleistet: aus Moskau, Děčín, Berlin, vom Balaton und sogar aus Pirna kamen die übersetzten Texte, die wir auf unserer Website sowie einer eigens eingerichteten Facebook-Seite veröffentlichten.

Aufgrund des Lockdowns verlagerte sich für viele Dresdner Schulkinder der Unterricht ins Internet. Was tun aber Menschen ohne die dafür benötigte Technik? Unser Projekt der Bildungspatenschaften erkannte diesen Bedarf und organisierte eine Sammlung von Computern, stattete diese mit der benötigten Software aus und übergab sie in Zusammenarbeit mit dem Projekt MOBA an 30 bedürftige Familien. Und das alles praktisch neben dem alltäglichen Arbeitspensum und selbst unter dem Druck, die eigenen Angebote online umzugestalten. Immerhin betreuten die Kolleg*innen in diesem Jahr 139 Bildungspatenschaften, von denen 154 Patenkinder aus 118 Familien profitierten, führten sechs Weiterbildungsveranstaltungen für Pat*innen sowie einen Elternstammtisch durch. Eine wunderbare Leistung!

Auch unsere Beratungsangebote für geflüchtete/migrierte Menschen waren wie immer sehr gefragt: sowohl unsere Beratungsstelle im IBZ als auch die Flüchtlingssozialbetreuung in der Altstadt liefen auf Hochtouren. Hier wurden 2020 etwa 800 Haushalte mit zusammen über 2.000 Personen betreut. Viele Beratungen wurden telefonisch oder via E-Mail abgeleistet; nach Terminvergabe waren auch persönliche Gespräche möglich.

Im Sommer erfolgte endlich eine Lockerung der behördlichen Verfügungen und die Vereinsarbeit konnte annähernd wieder Normalbetrieb aufnehmen. Besonders freute dies unseren Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, der mit Jugendlichen mehrere Lernangebote, eine Pflanzaktion (gemeinsam mit dem Vätertreff), Schreibwerkstätten, Ausflüge und eine Jugendkulturelle Woche in den Sommerferien realisieren konnte – das alles natürlich mit der gebotenen Vorsicht und Rücksichtnahme in dieser Situation.

Auch unser Bildungsprojekt Grenzen überwinden musste sich anpassen. Das Team konnte im letzten Jahr 17 Projekttage mit durchschnittlich 19 Teilnehmer*innen an sächsischen Schulen durchführen, davon 4 digital. Das erste komplett digitale Modul „Flucht & Asyl“ wurde entwickelt, außerdem konnten 12 neue Teamer*innen ausgebildet werden, welche damit befähigt sind, selbst Projekttage zu entwickeln und durchzuführen.

Seit 2015 dreht sich unsere Kita „Kleiner Globus“. Natürlich war auch deren Betrieb von den Einschränkungen betroffen. Durch die häufigen Änderungen der Vorschriften mußten ständig die Arbeitsweisen angepasst werden. Im Frühjahr wurde – wie auch jetzt – eine Notbetreuung für Kinder angeboten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.
Im Jahr 2020 wurden insgesamt 162 Kinder aus 15 verschiedenen Herkunftsländern in der Kita betreut. 78 % der Kinder wachsen mehrsprachig auf, sprechen also nicht Deutsch als Muttersprache. Die Interkulturalität zeigt sich auch in der Zusammensetzung des Teams: von den 28 Fachkräften haben 14 eine Migrationsgeschichte. Dazu erlernen vier Auszubildende den Beruf als staatlich anerkannte Erzieher/in.
Damit die Erfahrungen unserer Kita nicht im eigenen Hause bleiben, setzte die Kita ihre im vorletzten Jahr gestartete Fortbildungsreihe in diesem Jahr mit 11 Fachtagen fort.

Auch die Banda Internationale, deren schulische Projekttage über unseren Verein betreut und abgewickelt werden, konnte nicht wie geplant an die Schulen gehen. Mehrere tolle Videos sollen helfen, diese Lücke bis zum nächsten Jahr zu überbrücken. Kostproben sind bei youtube zu genießen.

Unsere Außenstelle in der Johannstadt hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen sozialen Akteur entwickelt. Ob mit kultureller Freizeitgestaltung im Familientreff Mosaik, in der Elternarbeit mit ihren Beratungsangeboten für Eltern und Nachhilfen für Kinder oder unserem Frauentreff – unser engagiertes Team hilft mit Herz und Verstand bei Problemen des Alltags. Auch das erst im letzten Jahr begonnene Projekt RESQUE continued konnte geflüchtete Frauen beim Bewerbungsschreiben, der Suche nach einem Praktikumsplatz und beim Berufseinstieg unterstützen.

Neue Räume, neues Glück: das Projekt „Gesundheitslotsen“ zog diesen Sommer in neue, größere Räume um, in denen unsere beiden Kolleginnen etwa 650 Menschen zu Gesundheitsthemen beraten konnten. Im Herbst konnte das dreijährige gemeinschaftliche Forschungsprojekt“Gesundheitskompetenz bei Migrantinnen und Migranten“ in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden abgeschlossen werden; die Veröffentlichung der Studie erfolgt im Jahr 2021.

Besondere Einschnitte mußten in diesem Jahr die Interkulturellen Tage hinnehmen, ließen doch die Corona-Verordnungen keine größeren Ansammlungen von Personen zu. Viele Vorträge, Lesungen, Konzerte mußten abgesagt oder ins nächste Jahr verschoben werden. Immerhin: die Festveranstaltung zur Eröffnung im Rathaus konnte stattfinden. Nächstes Jahr wird alles besser!

Immerhin: wir schätzen uns glücklich, dass es in unserem Verein und auch unserem Kolleg*innenkreis bisher zu keinen schweren Erkrankungen gekommen ist! Auch wenn durch die erneuten Einschränkungen wieder viele unserer Angebote mit Personenkontakt reduziert sind, steht unser engagiertes Team für Unterstützung unserer Klient*innen bereit – nun per Telefon, Videochat oder E-Mail.

Ausblick
Für die Finanzierung unserer Projekte haben wir von unseren Fördermittelgebern bisher noch wenig gesicherte Zusagen bekommen. Glücklicherweise haben wir aber für fast alle Anträge positive Signale bekommen und gehen davon aus, dass unsere Projekte im nächsten Jahr fortgeführt werden können – das ist besser als erwartet. Auch weiterhin müssen wir für die Finanzierung mehrerer Projekte größere Eigenanteile aufbringen; hier sind wir auf Ihre/Deine Unterstützung angewiesen: jede Spende hilft!

Im nächsten Jahr haben wir viel nachzuholen: das Sommerfest im IBZ, die Veranstaltungen der Interkulturellen Tage und insbesondere 30 + 1 Jahre Ausländerrat Dresden e.V. hoffen wir, nächstes Jahr gemeinsam feiern zu können.

Bis wir uns wiedersehen, wünschen wir allen Ehrenamtler*innen, Freund*innen, Unterstützer*innen, Projektpartner*innen und unseren Vereinsmitgliedern eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein vor allem gesundes neues Jahr!

Neue Ausstellung: Der Lützenhofer Friedhof in Lemberg

In unserer Galerie Arat eröffnete gestern die neue Ausstellung „Der Lützenhofer Friedhof in Lemberg/Lytschakiwski-Friedhof in Lwiw 1984“, welche nach Anmeldung bei email hidden; JavaScript is required oder 0351/4363731 besucht werden kann.
Online kann man auf unserer Website einige der eindrucksvollen Bilder ansehen: https://www.auslaenderrat.de/der-luetzenhofer-friedhof…/

Haushalt 2021/2022: Euer Ernst? Unser Einwand!

Kundgebung und gemeinsames Einwerfen der Einwendungen am 13.10.2020 // 14 – 17 Uhr // Haupteingang des Rathauses Dresden, Dr.-Külz-Ring 19

Der neue Dresdner Haushaltsentwurf wurde vorgestellt und es soll in den sozialen Bereichen teilweise massiv gekürzt werden. Wir nehmen diese Kürzungen nicht hin – für eine bedarfsgerechte Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe, der Gleichstellungsarbeit, der Kultur und der sozialen Infrastruktur in Dresden – gerade in Zeiten der Pandemie!

Gemeinsam mit Ihnen und Euch gehen wir deshalb auf die Straße und übergeben gesammelt unsere Einwendungen.

Mit einer Einwendung zeigen die Bürger*innen, an welchen Stellen des Haushalts Änderungen notwendig sind. Diese werden dann im Stadtrat vorgestellt, diskutiert und haben deshalb Einfluss auf die Entscheidung des Stadtrates über den Haushaltsentwurf.

Sie und Ihr könnt uns helfen, indem Sie und Ihr…

  • am 13.10. vor Ort sind, mit Ihrer und Eurer Anwesenheit Ihre und Eure Solidarität bekundet und Ihren bzw. Euren Einspruch persönlich einwerft.
  • Mehr Informationen zum Schreiben einer Einwendung finden Sie und Ihr weiter unten auf dieser Seite oder auf https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/haushalt/aktuell/140-einwendungen-zum-haushaltsplan.php
    Wichtig ist, dass Ihr bzw. Euer Name und vollständige Adresse auf der Einwendung steht.
  • Sie Ihre und Ihr Eure Einwendung bis zum 13.10. bei uns im Frauentreff, Elisenstraße 35 abgeben. Wir nehmen ihn dann gern mit zum Rathaus und werfen ihn dort ein.
  • die Facebook-Veranstaltung teilen: https://fb.me/e/3nFIXECwd

Eine Initiative von: *sowieso* Frauen für Frauen e.V., FrauenBildungsHaus Dresden e.V., Frauenförderwerk Dresden e.V., Frauen- und Mädchengesundheitszentrum Medea e.V., Gerede – homo, bi und trans e.V., Frauentreff im Ausländerrat Dresden e.V., Kreative Werkstatt Dresden e.V., Frauenzentrum „Guter Rat“ Dresden, Papaseiten, Männernetzwerk Dresden e.V., Lebendiger leben e.V.
In Kooperation mit den Kampagnen „Jugendarbeit sichern“ und „Nicht auf unseren Schultern“

Mehr Informationen unter: Weitere Infos zur Unterstützung der Förderung der Gleichstellungsarbeit in Dresden sind hier zu finden: http://www.xn--wahlprfsteine-gleichstellung-dresden-j0d.de/

AUFRUF: Einwendungen zum Stadthaushaltsentwurf 2021/22

Der Haushaltsentwurf für die Stadt Dresden 2021/2022 sieht aktuell Kürzungen im sozialen Bereich vor, u.a. in der Jugendhilfe und im Bereich Gleichstellung.

In unserem Verein sind somit folgende Projekte von Kürzungen bedroht:

Um die Arbeit dieser Projekte auch in 2021/2022 zu sichern, benötigen wir Ihre und Eure Unterstützung.
Setzen Sie ein Zeichen für unsere jahrelange und engagierte Arbeit und die Notwendigkeit von deren Förderung durch die Stadt Dresden und senden Sie und Ihr bis zum 14.10.2020 Ihre und Eure Einwendungen an die Dresdner Stadtverwaltung.
Für den Bereich der Gleichstellungsarbeit finden Sie/findet Ihr hier eine Vorlage, die sich für die Finanzierung der dresdenweiten Gleichstellungsarbeit einsetzt. Bitte Ihren/Euren Namen und Adresse eintragen und unterschreiben.

Als Frauentreff sammeln wir Ihre und Eure Einwendungen, um diese gemeinsam im Rathaus abzugeben. Deshalb können Sie bzw. könnt Ihr die ausgefüllte Einwendung gern im Büro in der Außenstelle Johannstadt, Elisenstraße 35 abgeben.

Oder die Einwendung per Post an die Stadtverwaltung schicken oder per E-Mail an email hidden; JavaScript is required richten.

Weitere Infos zu Einwendungen sind hier zu finden: https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/haushalt/aktuell/140-einwendungen-zum-haushaltsplan.php
Weitere Infos zur Unterstützung der Förderung der Gleichstellungsarbeit in Dresden sind hier zu finden: http://www.xn--wahlprfsteine-gleichstellung-dresden-j0d.de/
Weitere Infos zur Unterstützung der Förderung des Jugendhilfebereiches in Dresden sind hier zu finden: https://www.facebook.com/Kampagne-Jugendarbeit-sichern-104631384702971

Wir danken Ihnen und Euch für Ihr und Euer Engagement für unsere Arbeit!

Wir unterstützen das Bündnis „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“

Wir als Ausländerrat Dresden e.V. unterstützen das Bündnis „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten„.

„Das von Aktiven in der Jugendhilfe gegründete Bündnis ‚Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten‘ will auf die drohenden Kürzungen aufmerksam machen und sich für eine Sicherung der Jugendarbeit einsetzen. „Es fehlen circa 5,5 Mio Euro – was zur Schließung einiger Jugendtreffs, Fachstellen, Projekte und Räume führen wird.“ Quelle Bündnis „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“

Verschiedene Projekte der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit des Ausländerrates Dresden e.V. werden über das Jugendamt der Stadt Dresden finanziert und sind ebenfalls potentiell von Kürzung in 2021/2022 bedroht:

  • Bildungspatenschaften
  • Arbeit mit Eltern und Familien im Migrationskontext mit den Angeboten Eltern–Kind–Treff „Mosaik“ und Beratung für migrantische Familien
  • Fachstelle Migration im Kontext Jugendhilfe mit den Angeboten Multiplikator*innenarbeit und Mobiles Angebot (Moba)
  • „Come together“ mit den Angeboten Jugendtreff, Vätertreff, Die Kunstkoffer kommen, Gorbitz miteinander, Mädchenarbeit

Unsere Angebote sind niedrigschwellig, stadtweit und richten sich insbesondere an Kinder, Jugendliche und Eltern mit Migrations- und Fluchterfahrung. Mit unserer Arbeit unterstützen wir diese dabei

  • am gesellschaftlichen Leben in Dresden teilzunehmen,
  • gleiche Chancen der Teilhabe an Kita, Schule, Ausbildung/Studium und Freizeit zu haben,
  • ihren eigenen Lebensweg in Dresden zu gehen.

Darüber hinaus leisten wir mit unserer Arbeit einen Beitrag dazu, dass Dresden sich als Stadt für migrationsgesellschaftliche Prozesse in der Jugendhilfelandschaft, in den Behörden dieser Stadt und im gesamtgesellschaftlichen Leben öffnet und für alle Menschen dieser Stadt ein Zuhause ist.

Unsere Arbeit ist nicht nur in Zeiten von Corona systemrelevant.

Wir unterstützen die Forderung des Bündnisses: „Die Jugendarbeit muss mindestens auf dem aktuellen Niveau gesichert werden, um die Folgen von Corona nicht auf junge Menschen abzuwälzen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen Kinder und Jugendliche kompetente Ansprechpartner*innen und selbstbestimmte Räume. Es ist sozial und finanziell kurzsichtig, in der Krise Hilfsangebote zu kürzen. Wer an dieser Stelle heute spart, zahlt morgen drauf.“ Quelle Bündnis „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“

Wir zeigen uns solidarisch mit den Menschen dieser Stadt, mit allen Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit und darüber hinaus mit den ebenfalls von Kürzungen bedrohten Bereichen Gleichstellung, Soziales, Kunst und Kultur.

Die Kundgebung des Bündnis „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“ findet am Mittwoch, 9.9.2020; 16 – 19 Uhr am Dr.-Külz-Ring statt.