Dresdner Migrationsgeschichten: Dialog zu Fuß

Autobiografische Stadtführungen und digitale Formate zum Thema Flucht & Asyl, Migration und Rassismus

Im diesem Projekt bieten wir analoge und digitale Stadtführungen aus der Perspektive von Betroffenen zu den Themen Flucht & Asyl, Migration und Rassismus. Auf den Touren berichten Guides mit Flucht- und Migrationserfahrung von ihren persönlichen Erfahrungen und verknüpfen Stationen ihrer eigenen Biografie mit Orten in der Stadt.

  • Welche Erfahrung machen geflüchtete Menschen in Dresden?
  • Was bewegt einen Menschen zu dem gefährlichen Weg über das Mittelmeer?
  • Wieso können Fragen wie „Wo kommst du her“ verletzend sein?

Mit unseren Formaten richten wir uns sowohl an Jugendliche als auch Erwachsene. Unsere Gruppen sind meistens Schulklassen, Freiwilligendienstleistende oder Studierende.

Die Stadtführungen zum Thema Flucht & Asyl und die digitale Tour „Vertragsarbeiter*innen-Geschichten“ basieren auf der Idee und dem Konzept von querstadtein e.V.


Aktuelle Touren

Danial

Danial Alfahel: Sound(s) meines Lebens: Von Migration, Musik & Manakish
Danial kommt aus der syrischen Stadt Saidnaya und lebt seit 2015 in Dresden. Auf seiner Tour zeigt er einige der vielen Begegnungsorte in der Neustadt, erzählt von seinem langen Weg nach Deutschland und wie Dresden sein neues Zuhause geworden ist.

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Saied Karabij

Saied Karabij: Rassismus die rote Karte zeigen
Saied ist ein Student aus Idlib. Auf seiner Tour führt er zu den Orten, mit denen viele geflüchtete Menschen in Dresden starke Erinnerungen verbinden: eine ehemalige Zeltstadt, seine erste Unterkunft oder auf die “Cockerwiese“, wo 2019 die #unteilbar-Demo stattfand.

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Loubna

Loubna Azzawi: Die Freiheit der Andersdenkenden
Die Syrerin Loubna lebt seit 2015 in Dresden. Ihre Tour durch die Neustadt handelt vom Recht auf freie Meinungsäußerung, starken Frauen und Musik als kultureller Brücke.

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Lina Abdalah

Lina Abdalah: Dresden-Neustadt: ein Gefühl von Heimat
Im Oktober 2015 ist Lina aus dem syrischen Daraa geflohen und lebt seitdem in Dresden. Auf ihrer Tour durch die Neustadt geht es um Orte des Ankommens, der Begegnung und des Glaubens.

Zur Tour

„Ich mache die Touren, weil wir muslimische Frauen etwas laut sagen müssen. Viele in Deutschland und in Sachsen haben große Angst vor meinem Kopftuch. Die Medien haben uns falsch gezeigt.“

Stadtführerin Lina Abdalah

Digitale Formate

Jorge Gomondai

An verschiedenen Stationen werden das Leben von Jorge Gomondai, der Tathergang, die Situationen der Vertragsabeiter_innen in der DDR sowie die rassistischen Kontinuiäten in der Stadtgesellschaft thematisiert. Zum Wort kommen verschiedene Zeitzeug*Innen, Fachexpert*Innen oder Aktivist*Innen, die ihre Erfahrungen in Audios und Videos teilen.

Zur Tour

Wie lebten die sog. Vertragsarbeiter*Innen aus Mosambik oder Vietnam in der DDR? Mit welchen Erwartungen und Vorstellungen sind sie nach Deutschland gekommen und wie war die Realität? Welche Erfahrungen machen sie und ihre Kinder mit stereotypen Zuschreibungen und Rassismus?

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