Saied Karabij: Rassismus die rote Karte zeigen

Saied Karabij

Für viele Menschen sind Begriffe wie „Asylverfahren“ oder „Familienzusammenführung“ nicht mehr als abstrakte Begriffe aus der Medienberichterstattung. Andere nutzen sie als Kampfbegriffe für rassistische Hetze. Für Betroffene wie Saied Karabij, der 2015 aus Idllib nach Dresden floh, hängt jedoch das eigene Leben an genau diesen Verfahren.
Davon berichtet Saied auf seiner Tour, die von der Dresdener Südvorstadt in die Altstadt führt. Er zeigt sowohl Orte, mit denen viele geflüchtete Menschen starke Erinnerungen verbinden, als auch Plätze, die heute die Vielfalt der Dresdner Stadtgesellschaft widerspiegeln. Eine Station ist die sog. „Cockerwiese“, wo im August 2019 das Abschlusskonzert der #unteilbar-Demonstration mit 40.000 Teilnehmenden stattfand. An diesem Tag war Saied nicht nur dabei, sondern er war auch an der Organisation beteiligt. Warum? Ganz einfach: „Ich gehöre zu dieser Gesellschaft und möchte sie zum Positiven verändern.“